Abiturienten im Südwesten erzielen stabile Ergebnisse
Abiturienten im Südwesten erzielen stabile Ergebnisse, Pexels/Foto illustrativ

Im Südwesten legten 29.000 Schülerinnen und Schüler von allgemeinbildenden Gymnasien das Abitur ab und erreichten im Schnitt die Note 2,2. Auch an beruflichen Gymnasien und Gemeinschaftsschulen blieben die Ergebnisse stabil. Das Kultusministerium sprach von einer konstanten Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr.

Inhaltsverzeichnis:

Ergebnisse an allgemeinbildenden Gymnasien

Die Prüfungen an den allgemeinbildenden Gymnasien betrafen in diesem Jahr rund 29.000 Jugendliche. Der erreichte Durchschnitt von 2,2 entsprach nahezu dem Vorjahreswert von 2,23. Das Ministerium betonte damit die Kontinuität bei den Leistungen. Für viele Absolventinnen und Absolventen ist dieses Ergebnis entscheidend für die Bewerbung an Hochschulen.

Berufliche Gymnasien und Gemeinschaftsschulen

Rund 14.000 Jugendliche schlossen ihr Abitur an beruflichen Gymnasien ab. Sie erzielten eine mittlere Note von 2,4. Auch hier zeigte sich keine Veränderung im Vergleich zum Vorjahr. Bei etwa 330 Schülerinnen und Schülern an Gemeinschaftsschulen lag der Wert ebenfalls bei 2,4. Die Vorjahreszahl lag bei 2,42, wodurch erneut Stabilität sichtbar wurde.

Übersicht der Durchschnittsnoten

  1. Allgemeinbildende Gymnasien: 2,2
  2. Berufliche Gymnasien: 2,4
  3. Gemeinschaftsschulen: 2,4

Noch ausstehende Detailzahlen

Weitere Angaben zu den Abiturergebnissen sollen laut Ministerium später veröffentlicht werden. Dazu zählen unter anderem die Zahl der Einser-Abiture. Auch Vergleichswerte mit anderen Bundesländern stehen noch aus. Das Sekretariat der Kultusministerkonferenz in Berlin kündigte an, diese zu einem späteren Zeitpunkt vorzulegen.

Hochschulzugang in Baden-Württemberg

Laut dem Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh haben Studieninteressierte im kommenden Wintersemester nur eingeschränkte Möglichkeiten. 50,2 Prozent aller Studiengänge an baden-württembergischen Hochschulen unterliegen Zugangsbeschränkungen wie Numerus Clausus oder Bewerbungsverfahren. Besonders stark betroffen sind die Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften mit 51,6 Prozent. Deutlich geringer ist der Anteil in den Sprach- und Kulturwissenschaften mit 23,1 Prozent.

Die Zahlen zeigen, dass trotz stabiler Abiturnoten nicht jeder Studienweg offensteht. Für viele Jugendliche bleibt daher die Wahl des Studienfachs entscheidend.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

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