Die physische Zahlungskarte bleibt beim bargeldlosen Bezahlen die erste Wahl, doch das Smartphone holt in Deutschland schnell auf. Die aktuelle Studie der Deutschen Bundesbank zeigt für 2025 einen Anteil von 26 Prozent für Debitkarten und 10 Prozent für mobile Bezahlverfahren an allen erfassten Zahlungen. Eine repräsentative Auswertung ausschließlich für Stuttgart liegt nicht vor. Die bundesweiten Daten und die Entwicklung bei Stuttgarter Straßenbahnen, Parkautomaten und digitalen Diensten ergeben dennoch ein klares Bild. Viele Menschen behalten ihre Girocard im Portemonnaie, während Smartphone-Wallets im Alltag deutlich häufiger eingesetzt werden. Das passt zu einer Stadt, in der digitale Einkäufe zum Alltag gehören und immer mehr Dienstleistungen per App erreichbar sind.
Inhaltsverzeichnis
- Die Deutsche Bundesbank zeigt den Vorsprung der Karte
- Warum Smartphone-Wallets schnell aufholen
- Stuttgart macht beide Zahlungswege im Alltag sichtbar
- Karte und Wallet funktionieren technisch ähnlich
- Sicherheit bei NFC, Geräteverlust und QR-Codes
- Welche Zahlungsart in welcher Situation passt
- Mobiles Bezahlen richtig einrichten
- Akzeptanz bleibt für Kunden und Handel entscheidend
- FAQ
Die Deutsche Bundesbank zeigt den Vorsprung der Karte
Die Bundesbank untersuchte von September bis Dezember 2025 das Zahlungsverhalten von 6.070 zufällig ausgewählten Erwachsenen. Zusätzlich dokumentierten die Teilnehmenden drei Tage lang insgesamt 18.497 Zahlungen. Die Ergebnisse zeigen nicht nur die persönliche Vorliebe, sondern auch, welches Zahlungsmittel an der Kasse tatsächlich genutzt wurde.
Im Jahr 2025 wurden erstmals 55 Prozent der erfassten Alltagszahlungen in Deutschland bargeldlos abgewickelt. Bargeld blieb mit 45 Prozent trotzdem das am häufigsten verwendete einzelne Zahlungsmittel. Unter den unbaren Möglichkeiten führte die Debitkarte mit 26 Prozent deutlich. Kreditkarten kamen auf weitere 5 Prozent der Transaktionen.
Die Girocard prägt den Kartenmarkt besonders stark. 90 Prozent der Befragten besitzen eine solche Karte. Insgesamt verfügen 98 Prozent über mindestens eine Debitkarte. Bei den tatsächlich erfassten Zahlungen entfielen 20 Prozent allein auf die physisch eingesetzte Girocard. Debitkarten von Visa und Mastercard folgten mit deutlich kleineren Anteilen.
Wer nur zwischen einer physischen Karte und dem Smartphone entscheidet, greift nach den bundesweiten Ergebnissen weiterhin häufiger zur Karte. Das gilt vor allem für die Debitkarte. Sie ist weit verbreitet, funktioniert ohne vorherige Einrichtung einer Wallet und wird von vielen Menschen seit Jahren routiniert eingesetzt.
Auch die erklärte Vorliebe spricht noch für die Karte. Von den Personen, die unbare Zahlungen bevorzugen oder keine eindeutige Präferenz haben, nannten 69 Prozent die Debitkarte als bevorzugte bargeldlose Methode. Mobile Verfahren erreichten 21 Prozent. Die Kreditkarte lag bei 9 Prozent.
Der Abstand schrumpft jedoch. Gegenüber der Erhebung von 2023 verlor die Debitkarte bei der Präferenz vier Prozentpunkte. Mobile Verfahren gewannen acht Prozentpunkte. Parallel dazu wächst die allgemeine Offenheit für digitale Dienste, wie auch die fortschreitende Digitalisierung in Stuttgart zeigt.
Warum Smartphone-Wallets schnell aufholen
Mobile Bezahlverfahren wurden 2025 für 10 Prozent aller dokumentierten Zahlungen genutzt. Zwei Jahre zuvor waren es 6 Prozent. Im stationären Einzelhandel fiel der Anstieg noch deutlicher aus. Dort stieg ihr Transaktionsanteil von 6 auf 13 Prozent. Der Anteil am Umsatz erreichte 11 Prozent.
Zahlungsverhalten 2025
Physische Karte und mobiles Bezahlen im Vergleich
Physische Debitkarte
Anteil an allen dokumentierten Zahlungen in Deutschland.
Mobile Bezahlverfahren
Der Anteil lag 2023 noch bei 6 Prozent.
Mobile Zahlungen im stationären Einzelhandel
Im stationären Handel hat sich der Anteil gegenüber 2023 etwa verdoppelt.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Zahlungsverhalten in Deutschland 2025.
36 Prozent der Befragten hatten bereits mindestens einmal mit einem Smartphone, einer Smartwatch oder einem Fitnessarmband bezahlt. Unter diesen Nutzern war Apple Pay das am häufigsten eingesetzte Verfahren an der Ladenkasse. Google Pay und Bezahl-Apps von Banken gehörten ebenfalls zu den verbreiteten Lösungen.
Das Wachstum hat praktische Gründe. Das Smartphone ist für Navigation, Kommunikation, Tickets und Bankgeschäfte ohnehin häufig griffbereit. Eine hinterlegte digitale Karte erspart dann den zusätzlichen Griff zum Portemonnaie. Der Trend wird durch nützliche Apps für den Alltag in Stuttgart zusätzlich unterstützt.
Die Bundesbank stellte fest, dass 52 Prozent der Befragten an der Ladenkasse grundsätzlich unbare Zahlungsmittel bevorzugen. Als wichtigste Vorteile nannten sie den entfallenden Umgang mit dem Bargeldbestand, die einfache Nutzung und die Geschwindigkeit. Diese Argumente gelten sowohl für kontaktlose Karten als auch für Wallets.
- Die Karte benötigt keine eingerichtete Bezahl-App und ist nahezu allen Kontoinhabern vertraut.
- Das Smartphone verbindet mehrere digitale Karten und Zahlungsfunktionen in einem Gerät.
- Eine Wallet kann die Freigabe per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Gerätecode ermöglichen.
- Die physische Karte bleibt nutzbar, wenn der Akku des Smartphones leer oder das Gerät nicht verfügbar ist.
- Beide Varianten benötigen an der Ladenkasse ein kompatibles Kartenterminal.
Stuttgart macht beide Zahlungswege im Alltag sichtbar
Der Stuttgarter Nahverkehr liefert ein aktuelles Beispiel für den Wandel. Die Stuttgarter Straßenbahnen AG stellt den Ticketverkauf beim Fahrpersonal zum 1. Juli 2026 vollständig auf bargeldlose Zahlungen um. In allen rund 340 Bussen der SSB können Fahrgäste kontaktlos mit Girocard, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay bezahlen.
Die Karte und das Smartphone stehen dabei gleichberechtigt nebeneinander. Eine Registrierung oder der vorherige Download einer Verkehrs-App ist für die Zahlung beim Fahrpersonal nicht erforderlich. Wer ein digitales Ticket bereits vor der Fahrt kaufen möchte, kann dafür unter anderem VVS Mobil oder die SSB-App verwenden. Weitere Hinweise zur Mobilität bietet der Überblick über ÖPNV-Apps in Baden-Württemberg.
Bargeld verschwindet dadurch nicht vollständig aus dem Stuttgarter Nahverkehr. Fahrscheine können weiterhin an stationären Automaten und in Verkaufsstellen bar gekauft werden. Die Entscheidung hängt damit auch vom Verkaufskanal ab. Im Bus sind Karte und Wallet erforderlich. Am Automaten stehen zusätzliche Möglichkeiten bereit.
Beim Parken ist die Auswahl noch breiter. Nach Angaben der Landeshauptstadt können Gebühren an Stuttgarter Parkscheinautomaten mit Bargeld oder Karte bezahlt werden. Zusätzlich steht Handyparken über mehrere zugelassene Apps zur Verfügung. Autofahrer können den Parkvorgang digital beginnen und die Parkzeit innerhalb der geltenden Regeln verlängern oder früher beenden.
Der lokale Alltag zeigt deshalb keinen vollständigen Wechsel von der Karte zum Smartphone, sondern eine wachsende Kombination beider Verfahren. Die Karte ist die universelle Reserve. Das Mobiltelefon übernimmt zusätzliche Aufgaben, wenn Apps, digitale Tickets oder eine flexible Verwaltung der Parkzeit gefragt sind.
Karte und Wallet funktionieren technisch ähnlich
Kontaktlose Karten und Smartphones nutzen an der Kasse in der Regel Near Field Communication. Die als NFC bezeichnete Technik überträgt Daten nur über eine sehr kurze Entfernung. Erkennbar ist ein geeignetes Terminal am Wellensymbol für kontaktloses Bezahlen.
Bei einer Smartphone-Zahlung liegt im Hintergrund häufig ebenfalls eine Debit- oder Kreditkarte. Die Karte wird digital in einer Wallet hinterlegt. Bezahlt wird daher nicht mit einem separaten Guthaben auf dem Telefon, sondern mit der digitalen Abbildung des ausgewählten Zahlungsmittels. Wie die Buchung auf dem Konto erscheint, hängt von der hinterlegten Karte und dem Angebot der Bank ab.
Der wichtigste sichtbare Unterschied liegt in der Freigabe. Bei einer physischen Karte kann das Terminal je nach Betrag, vorherigen Zahlungen und Sicherheitsprüfung die Eingabe der Karten-PIN verlangen. Auf dem Smartphone wird die Zahlung häufig über eine Gerätesperre, einen Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung bestätigt. Die genaue Vorgehensweise richtet sich nach Gerät, Wallet und Kreditinstitut.
Die physische Karte bleibt unkompliziert
Eine Girocard kann nach der Ausgabe normalerweise direkt am Terminal verwendet werden. Für die kontaktlose Funktion muss sie gegebenenfalls zunächst einmal gesteckt und mit der PIN eingesetzt werden. Danach genügt bei vielen Zahlungen das kurze Anhalten an das Lesegerät.
Die Karte hat keine eigene Stromversorgung und benötigt kein Betriebssystem. Sie kann deshalb eine verlässliche Ergänzung zum Smartphone sein. Bei Verlust muss sie jedoch schnell gesperrt werden. Die PIN darf nicht zusammen mit der Karte aufbewahrt werden.
Das Smartphone bündelt mehrere Funktionen
Eine Wallet kann mehrere digitale Karten aufnehmen. Nutzer wählen eine Standardkarte oder entscheiden vor dem Bezahlen, welches hinterlegte Zahlungsmittel eingesetzt wird. Voraussetzung sind ein geeignetes NFC-Gerät, eine unterstützte Karte und ein Angebot der jeweiligen Bank.
Das Smartphone vereint Zahlung, Kontostand, digitale Belege und weitere Dienste. Dieser Komfort erhöht aber die Abhängigkeit von einem einzigen Gerät. Ein leerer Akku, eine technische Störung oder eine nicht mehr unterstützte Software kann die Nutzung erschweren.
Sicherheit bei NFC, Geräteverlust und QR-Codes
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt, Bezahl-Apps nur aus offiziellen App-Stores zu installieren. Betriebssystem und Anwendungen sollten regelmäßig aktualisiert werden. Eine sichere Displaysperre verhindert, dass ein gefundenes oder gestohlenes Smartphone sofort benutzt werden kann.
Eine digitale Wallet darf nicht mit vollständiger Sorglosigkeit verwechselt werden. Nutzer sollten Benachrichtigungen über Kontobewegungen aktivieren und unbekannte Buchungen umgehend prüfen. Bei einem Verlust müssen die Sperrfunktionen des Geräteherstellers, der Bank oder des Kartenausgebers genutzt werden. Auch eine hinterlegte Karte kann unabhängig vom Mobiltelefon gesperrt werden.
Sicher bezahlen
Ist Ihr Smartphone bereit?
Haken Sie die erfüllten Sicherheitsmaßnahmen ab.
Beginnen Sie mit dem Sicherheits-Check.
Für die physische Karte gelten ähnliche Grundregeln. Sie sollte nie unbeaufsichtigt weitergegeben werden. Die PIN gehört weder auf die Karte noch in dasselbe Portemonnaie. Verdächtige Transaktionen müssen unverzüglich der Bank gemeldet werden. Mehr praktische Hinweise liefert der Beitrag über digitale Sicherheit im Alltag.
In Stuttgart kommt beim Handyparken ein zusätzlicher Punkt hinzu. Die Stadt warnt vor manipulierten QR-Code-Aufklebern an Parkscheinautomaten. Park-Apps sollen direkt aus dem offiziellen App-Store geladen werden. Der Bezahlvorgang sollte nicht über einen unbekannten QR-Code auf einem nachträglich angebrachten Aufkleber gestartet werden.
- Nur offizielle Wallets, Banking-Apps und Park-Apps installieren.
- Smartphone, Apps und Sicherheitsfunktionen aktuell halten.
- Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder einen starken Gerätecode aktivieren.
- Zahlungsmitteilungen und Kontoauszüge regelmäßig kontrollieren.
- Verlorene Karten und digitale Zahlungsmittel sofort sperren lassen.
- Keine Zahlungsdaten über unbekannte QR-Codes oder Nachrichten eingeben.
Welche Zahlungsart in welcher Situation passt
Interaktiver Entscheidungshelfer
Karte oder Smartphone – was passt besser?
Vier kurze Fragen führen zu einer praktischen Empfehlung für Ihren Alltag.
Für regelmäßige Einkäufe
Die kontaktlose Debitkarte ist eine einfache Lösung für Supermarkt, Drogerie und Tankstelle. Sie wird sehr häufig akzeptiert und verlangt keine zusätzliche Einrichtung. Wer das Smartphone ohnehin in der Hand hält und seine Ausgaben direkt in einer Banking-App verfolgen möchte, kann dieselbe zugrunde liegende Karte über eine Wallet verwenden.
Für Bus und Bahn in Stuttgart
Beim Ticketkauf im SSB-Bus funktionieren ab Juli 2026 sowohl Girocard und Kreditkarte als auch Apple Pay und Google Pay. Wer keine Wallet einrichten möchte, kann deshalb bei der klassischen Karte bleiben. Wer Tickets digital plant und speichert, erhält mit dem Smartphone zusätzliche Funktionen.
Für Parkgebühren
Die Karte eignet sich für eine feste Parkdauer am Automaten. Eine Park-App ist flexibler, wenn die Parkzeit aus der Ferne verlängert oder vorzeitig beendet werden soll. Dabei können abhängig vom Anbieter Zuschläge zur städtischen Parkgebühr entstehen. Funktionalität und Preismodell sollten deshalb vor der Nutzung geprüft werden.
Für Reisen und technische Störungen
Eine zweite Zahlungsmöglichkeit verhindert Probleme, wenn ein Terminal eine bestimmte Karte nicht akzeptiert oder das Mobiltelefon ausfällt. Sinnvoll ist eine Kombination aus Smartphone, physischer Karte und einem kleinen Bargeldbetrag. Die Bundesbank stellte fest, dass bei 86 Prozent der dokumentierten Einkäufe vor Ort bargeldlos bezahlt werden konnte. Eine lückenlose Akzeptanz besteht damit noch nicht.
Mobiles Bezahlen richtig einrichten
- Prüfen Sie, ob das Smartphone NFC unterstützt und aktuelle Sicherheitsupdates erhält.
- Kontrollieren Sie, welche Wallet oder Banking-App von Ihrer Bank unterstützt wird.
- Laden Sie die Anwendung ausschließlich aus dem offiziellen App-Store.
- Hinterlegen Sie die gewünschte Debit- oder Kreditkarte nach den Vorgaben der Bank.
- Aktivieren Sie eine sichere Gerätesperre und die biometrische Freigabe, sofern verfügbar.
- Testen Sie die Wallet zunächst bei einem kleinen Einkauf an einem kontaktlosen Terminal.
- Bewahren Sie weiterhin eine alternative Zahlungsmöglichkeit getrennt vom Smartphone auf.
Vor der Einrichtung lohnt sich außerdem ein Blick auf mögliche Entgelte des Kontomodells oder der Karte. Die Nutzung einer Wallet selbst ist für Verbraucher häufig ohne gesonderte Zahlung an der Ladenkasse möglich. Verbindlich sind jedoch die Bedingungen der eigenen Bank und des jeweiligen Dienstes.
Akzeptanz bleibt für Kunden und Handel entscheidend
Die technische Möglichkeit allein entscheidet nicht über das Zahlungsverhalten. Kunden verwenden eine Karte oder Wallet nur dort, wo der Händler das zugrunde liegende Kartensystem akzeptiert. Nach der Bundesbank-Studie war bei 86 Prozent der Einkäufe vor Ort mindestens eine unbare Zahlungsoption vorhanden. Das waren fünf Prozentpunkte mehr als 2023.
Gleichzeitig berichtete etwa ein Viertel der Befragten, innerhalb des vorherigen Monats mindestens einmal nicht wie gewünscht mit Karte oder Smartphone bezahlt haben zu können. Bei den Betroffenen war der häufigste Grund, dass überhaupt kein bargeldloses Verfahren angeboten wurde. Daneben spielten die fehlende Unterstützung eines bestimmten Zahlungsmittels und technische Probleme eine Rolle.
Für Geschäfte ist daher ein gut sichtbarer Hinweis auf akzeptierte Karten und Wallets hilfreich. Für Kunden bleibt es sinnvoll, vor dem Bestellen oder vor einer Dienstleistung auf die Symbole am Eingang oder Terminal zu achten. Besonders kleinere Betriebe können unterschiedliche Kartenarten oder mobile Verfahren unterstützen.
Für Stuttgart lautet die belastbare Antwort damit, dass die Karte noch vorne liegt, während das Smartphone den größten Zuwachs erreicht. Mobile Zahlungen dürften in einer Großstadt mit digitalen Tickets, Park-Apps und kontaktlosen Terminals weiter an Bedeutung gewinnen. Die physische Karte bleibt dennoch die praktischere Lösung für Menschen, die keine Wallet einrichten möchten oder eine unabhängige Reserve benötigen.
Wichtigste Punkte zum Merken
- Debitkarten erreichten 2025 bundesweit 26 Prozent aller erfassten Zahlungen.
- Mobile Bezahlverfahren kamen auf 10 Prozent und legten deutlich zu.
- Im stationären Einzelhandel wurden bereits 13 Prozent der Zahlungen mobil erledigt.
- Eine eigene repräsentative Zahlungsstatistik nur für Stuttgart liegt nicht vor.
- In SSB-Bussen sind Karte, Apple Pay und Google Pay ab Juli 2026 die direkten Zahlungswege beim Fahrpersonal.
- Stuttgarter Parkgebühren können je nach Angebot bar, mit Karte oder per App bezahlt werden.
- Karte und Smartphone verwenden am Terminal häufig dieselbe NFC-Technik.
- Eine zweite Zahlungsoption schützt vor Akku-, Akzeptanz- und Technikproblemen.
- Park-Apps sollten nie über unbekannte QR-Code-Aufkleber installiert werden.
FAQ
Zahlen Menschen in Stuttgart häufiger mit Karte oder Smartphone?
Eine repräsentative Statistik nur für Stuttgart ist nicht veröffentlicht. Bundesweit wird die physische Debitkarte deutlich häufiger genutzt als das Smartphone. Lokale Angebote im Nahverkehr und beim Parken fördern jedoch beide bargeldlosen Varianten.
Kann man in Stuttgarter Bussen mit dem Smartphone bezahlen?
Ja. Beim Fahrpersonal der SSB können Tickets kontaktlos mit Apple Pay oder Google Pay bezahlt werden. Auch Girocard und Kreditkarte werden angenommen.
Ist eine Smartphone-Zahlung etwas anderes als eine Kartenzahlung?
Für Nutzer sieht sie anders aus, technisch liegt aber häufig eine digitale Debit- oder Kreditkarte zugrunde. Die Wallet übermittelt die Zahlungsinformationen kontaktlos an das Terminal.
Was passiert, wenn der Smartphone-Akku leer ist?
Dann kann die Wallet möglicherweise nicht verwendet werden. Eine physische Karte oder Bargeld bietet in dieser Situation eine wichtige Reserve.
Ist kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone sicher?
Es kann bei korrekter Einrichtung sicher genutzt werden. Wichtig sind aktuelle Software, eine starke Gerätesperre, offizielle Apps und die regelmäßige Kontrolle der Buchungen.
Kann man in Stuttgart Parkgebühren per App bezahlen?
Ja. Die Landeshauptstadt unterstützt mehrere Anbieter für das Handyparken. Je nach App können zusätzliche Entgelte anfallen. Die Anwendung sollte direkt aus dem offiziellen App-Store geladen werden.
Die physische Debitkarte ist in Deutschland weiterhin das wichtigste bargeldlose Zahlungsmittel. Mobile Zahlungen wachsen jedoch deutlich schneller und erreichten 2025 bereits 10 Prozent aller dokumentierten Transaktionen. In Stuttgart lassen sich beide Entwicklungen besonders beim Ticketkauf und beim Parken beobachten. Für den Alltag bietet die Kombination aus Smartphone und physischer Karte die größte Flexibilität.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Studie Zahlungsverhalten in Deutschland 2025; Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik; Landeshauptstadt Stuttgart; Stuttgarter Straßenbahnen AG; Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart.