Girokonten und Banken in Deutschland vergleichen
Filialbank oder Direktbank – bei der Kontowahl zählen Kosten, Karten und Service. Foto: Pexels / Lizenz: Pexels

Sparkassen und Genossenschaftsbanken verfügen in Deutschland über die größte veröffentlichte Kundenbasis, während Direktbanken wie ING und DKB besonders stark im digitalen Kontogeschäft vertreten sind. Eine offizielle Rangliste aller Banken nach Hauptkonten existiert jedoch nicht. Die Institute veröffentlichen unterschiedliche Kennzahlen, weshalb Konten, Kunden und Mitglieder nicht direkt miteinander verglichen werden können. Für Einwohner von Stuttgart entscheidet nicht allein die Bekanntheit des Anbieters. Kontoführungsgebühren, Karten, Bargeldversorgung, App, Filialservice und Bedingungen für ein kostenloses Konto sind wichtiger. Nach einem Wohnungswechsel gehört die Meldung nach dem Umzug zu den ersten organisatorischen Aufgaben. Ein deutsches Girokonto erleichtert anschließend Mietzahlungen, Gehaltseingänge, Lastschriften und Verträge.

Inhaltsverzeichnis

Welche Banken in Deutschland besonders viele Kunden erreichen

Das am häufigsten genutzte Institut ist deshalb nicht automatisch die beste Bank für jeden Haushalt. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, benötigt eine andere Lösung als jemand, der ausschließlich per Smartphone bezahlt. Beschäftigte sollten außerdem prüfen, welche Unterlagen für die Arbeit in Deutschland gebraucht werden und welche Kontoverbindung dem Arbeitgeber gemeldet werden muss.

Die veröffentlichten Zahlen zeigen drei starke Säulen des deutschen Privatkundengeschäfts. Dazu gehören öffentlich-rechtliche Sparkassen, genossenschaftliche Institute und private Banken. Innerhalb der privaten Gruppe gewinnen Direktbanken seit Jahren an Bedeutung.

Die Sparkassen meldeten für 2025 vorläufig rund 42,52 Millionen private Girokonten. Hinzu kamen ungefähr 4,8 Millionen Geschäftsgirokonten. Damit besitzt die Sparkassengruppe die größte öffentlich ausgewiesene Zahl privater Girokonten unter den hier betrachteten Anbietergruppen.

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken betreuten nach Angaben ihres Bundesverbandes 2025 mehr als 30 Millionen Kunden. Rund 17,5 Millionen davon waren zugleich Mitglieder eines genossenschaftlichen Instituts. Die Gruppe umfasste 646 örtliche Volksbanken, Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken und weitere genossenschaftliche Institute.

Unter den Direktbanken weist die ING Deutschland mehr als zehn Millionen Kunden aus. Ende 2025 führte sie rund 4,1 Millionen Girokonten. Die DKB meldete zum gleichen Stichtag knapp 5,96 Millionen Privat- und Geschäftskunden. Ihre veröffentlichte Gesamtzahl umfasst jedoch nicht ausschließlich Girokontonutzer.

Anbieter oder Bankengruppe Veröffentlichte Größenordnung Bezugsjahr Wichtige Einordnung
Sparkassen Rund 42,52 Millionen private Girokonten 2025 vorläufig Gezählt werden Konten und nicht einzelne Personen
Volksbanken und Raiffeisenbanken Mehr als 30 Millionen Kunden und 17,5 Millionen Mitglieder 2025 Die Zahl umfasst Kunden verschiedener genossenschaftlicher Institute
ING Deutschland Mehr als zehn Millionen Kunden und 4,1 Millionen Girokonten Ende 2025 Direktbank mit bundesweitem digitalem Angebot
DKB Knapp 5,96 Millionen Privat- und Geschäftskunden Ende 2025 Die Kundenzahl ist nicht mit der Zahl der Girokonten gleichzusetzen

Aus diesen Angaben lässt sich keine exakte Rangliste einzelner Banken ableiten. Eine Person kann mehrere Konten besitzen. Gemeinschaftskonten können zwei Inhaber haben. Einige Institute nennen Kunden, andere Girokonten oder Mitglieder. Auch Deutsche Bank, Postbank und Commerzbank gehören zu den bekannten Anbietern, veröffentlichen ihre Privatkundendaten jedoch in Strukturen, die sich nicht ohne Weiteres mit den genannten Kontenzahlen vergleichen lassen.

Warum Filialbanken in Stuttgart weiterhin gefragt sind

In Stuttgart treffen regionale Institute auf bundesweit tätige Geschäfts- und Direktbanken. Filialbanken bleiben besonders für Menschen interessant, die Bargeld einzahlen, größere Zahlungsvorgänge persönlich klären oder Unterstützung bei Vollmachten und Gemeinschaftskonten benötigen.

Sparkassen besitzen eine starke regionale Verankerung. Genossenschaftsbanken arbeiten ebenfalls mit örtlichen Geschäftsgebieten. Private Filialbanken ergänzen das Angebot. Die konkrete Erreichbarkeit hängt vom Stadtteil und vom jeweiligen Institut ab. Vor der Kontoeröffnung lohnt sich deshalb ein Blick auf Filialen und Geldautomaten entlang des persönlichen Arbeits- und Wohnwegs.

Frau nutzt einen Geldautomaten in Deutschland
Geldautomaten und Einzahlungsgeräte sind ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Girokontos. Foto: Pexels / Lizenz: Pexels
  • Persönliche Beratung kann bei Nachlässen, Vollmachten oder Finanzierungen helfen.
  • Eigene Automaten und Einzahlungsgeräte erleichtern den Umgang mit Bargeld.
  • Papierüberweisungen und Schalterleistungen bleiben verfügbar, können aber kostenpflichtig sein.
  • Regionale Ansprechpartner sind bei verlorenen Karten oder technischen Problemen leichter erreichbar.
  • Filialkonten können höhere Grundkosten als reine Onlinekonten verursachen.

Für neu zugezogene Menschen kann ein persönlicher Ansprechpartner die ersten Wochen vereinfachen. Weitere organisatorische Orientierung bietet der Überblick über Stuttgart für Neuzugezogene. Für die Bankwahl sollte dennoch geprüft werden, ob der Filialservice tatsächlich genutzt wird. Ein teureres Kontomodell lohnt sich kaum, wenn sämtliche Vorgänge über die App erfolgen.

Wie Direktbanken und mobile Banken den Markt verändern

Direktbanken verzichten weitgehend auf klassische Filialnetze. Kontoeröffnung, Überweisungen, Kartenverwaltung und Kommunikation laufen online. ING und DKB erreichen mit diesem Modell mehrere Millionen Kunden. Weitere Anbieter konzentrieren sich noch stärker auf das Smartphone.

Ein Onlinekonto ist nicht automatisch kostenlos. Manche Institute knüpfen den Wegfall der Grundgebühr an einen regelmäßigen monatlichen Geldeingang oder an ein bestimmtes Alter. Andere berechnen Geld für eine Girocard, zusätzliche Karten, Bargeldeinzahlungen oder Abhebungen unter einem Mindestbetrag.

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Welcher Bankweg passt zu Ihrem Alltag?

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Das Ergebnis ist eine Entscheidungshilfe. Vergleichen Sie anschließend Gebühren, Karten, Bargeldzugang und Bedingungen des konkreten Kontomodells.

Bei Direktbanken muss immer das gesamte Nutzungspaket verglichen werden und nicht nur die monatliche Kontoführungsgebühr. Eine kostenlose Visa-Debitkarte ersetzt nicht in jeder Situation eine Girocard. Für Mietwagen oder Hotelkautionen kann außerdem eine echte Kreditkarte benötigt werden. Debitkarten belasten das Konto grundsätzlich zeitnah und gewähren keinen eigenständigen Kreditrahmen.

Mobile Banken sprechen vor allem Menschen an, die Umsätze sofort sehen, Karten per App sperren und Zahlungen digital verwalten möchten. Gleichzeitig steigt die Verantwortung für das eigene Smartphone. Hinweise zu Passwörtern, Phishing und Geräteschutz werden im Beitrag über digitale Sicherheit ausführlicher behandelt.

Welche Leistungen beim Girokonto wirklich zählen

Der neutrale BaFin-Kontenvergleich erfasst in Deutschland angebotene Giro- und Basiskonten. Dort lassen sich unter anderem Kontoführungsgebühren, Kartenkosten, Dispozinsen, Filialzugang und Bargeldleistungen prüfen. Die Daten ersetzen nicht das Preis- und Leistungsverzeichnis des jeweiligen Instituts, bieten aber einen strukturierten Ausgangspunkt.

Prüfpunkt Worauf es ankommt Für wen besonders wichtig
Grundgebühr Bedingungen für den Wegfall und anerkannte Geldeingänge prüfen Beschäftigte, Studierende und Personen mit unregelmäßigem Einkommen
Karten Girocard, Debitkarte und Kreditkarte getrennt vergleichen Reisende und Kunden kleiner Geschäfte
Bargeld Automatennetz, Mindestbetrag und Einzahlungsgebühren beachten Menschen mit häufigen Barzahlungen oder Bareinnahmen
App und Onlinebanking Freigabeverfahren, Kartensteuerung und Erreichbarkeit des Supports testen Digital orientierte Haushalte
Dispositionskredit Zinssatz und Voraussetzungen für den Kreditrahmen prüfen Kunden mit kurzfristigen Liquiditätsschwankungen
Auslandseinsatz Fremdwährungsentgelt und Kosten am Geldautomaten vergleichen Pendler und Reisende außerhalb des Euroraums
Gemeinschaftskonto Zahl der Karten, Einzelverfügungen und Haftung klären Paare und Wohngemeinschaften

Auch die Akzeptanz der Karten im Alltag spielt eine Rolle. Bei Onlinekäufen funktionieren Visa Debit und Mastercard Debit meist problemlos. Im stationären Handel bleibt die Girocard in Deutschland jedoch relevant. Wer häufig im Ausland bezahlt, sollte zusätzlich auf Fremdwährungsentgelte achten.

Wie die Kontoeröffnung in Deutschland funktioniert

Banken müssen die Identität des Antragstellers prüfen. Bei einer digitalen Eröffnung erfolgt das häufig per Videoidentifikation oder über ein anderes anerkanntes elektronisches Verfahren. Filialbanken kontrollieren die Dokumente vor Ort. Welche Ausweise akzeptiert werden, hängt vom Anbieter und vom Herkunftsland des Kunden ab.

Regelmäßig benötigt werden ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, persönliche Kontaktdaten und eine ladungsfähige Anschrift. Banken können weitere Angaben zum Steuerstatus, Beruf, Einkommen und vorgesehenen Verwendungszweck verlangen. Für einen Dispositionskredit oder eine Kreditkarte ist häufig eine zusätzliche Bonitätsprüfung erforderlich.

  • Gültiges Ausweisdokument bereithalten
  • Wohnanschrift korrekt und vollständig angeben
  • Deutsche Steueridentifikationsnummer eintragen, sobald sie vorliegt
  • Steuerliche Ansässigkeit in anderen Staaten wahrheitsgemäß erklären
  • Gewünschte Karten und mögliche Zusatzkosten kontrollieren
  • Preisverzeichnis und Bedingungen dauerhaft speichern

Ein gewöhnliches Girokonto kann von der Bank nach ihren Annahmekriterien abgelehnt werden. Davon zu unterscheiden ist das Basiskonto nach dem Zahlungskontengesetz. Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Europäischen Union haben grundsätzlich Zugang zu einem solchen Konto, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Der Antrag muss ausdrücklich auf ein Basiskonto gerichtet sein.

Das Basiskonto ermöglicht grundlegende Funktionen wie Einzahlungen, Auszahlungen, Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften und Kartenzahlungen. Ein Dispositionskredit gehört nicht zwingend dazu. Auch ein Basiskonto darf ein angemessenes Entgelt kosten.

Welche Kosten bei einem Bankkonto leicht übersehen werden

Viele Angebote werben mit einer Kontoführung ohne monatliche Grundgebühr. Daraus folgt nicht, dass sämtliche Leistungen kostenlos sind. BaFin weist darauf hin, dass zusätzliche Entgelte beispielsweise für Karten, Bargeldeinzahlungen oder einzelne Dienstleistungen anfallen können.

Was kostet Ihr Girokonto im Jahr?

Tragen Sie nur die Kosten ein, die bei Ihrem Kontomodell tatsächlich entstehen.

Geschätzte Gesamtkosten pro Jahr 0,00 € Durchschnittlich 0,00 € pro Monat

Der Rechner verwendet ausschließlich Ihre Eingaben. Prüfen Sie die Beträge im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis Ihrer Bank.

  1. Monatliche Grundgebühr und Bedingungen für eine Befreiung prüfen.
  2. Jahres- oder Monatskosten aller benötigten Karten addieren.
  3. Kosten für Abhebungen an fremden Automaten berücksichtigen.
  4. Entgelte für Bargeldeinzahlungen und beleghafte Aufträge prüfen.
  5. Dispozins und geduldete Überziehung getrennt vergleichen.
  6. Fremdwährungsentgelt und mögliche Automatengebühren im Ausland einrechnen.
  7. Kosten für Partnerkarten, Ersatzkarten und Kontoauszüge ergänzen.

Eine einfache Jahresrechnung verhindert Fehlentscheidungen. Dafür werden zwölf monatliche Grundgebühren mit den Kartenkosten und den voraussichtlichen Nutzungsentgelten addiert. Ein Konto ohne Grundgebühr kann im Ergebnis teurer sein, wenn regelmäßig Bargeld eingezahlt oder eine kostenpflichtige Girocard benötigt wird.

Prämien für Neukunden sollten erst nach dem vollständigen Kostenvergleich berücksichtigt werden. Solche Aktionen sind zeitlich begrenzt und oft an mehrere Bedingungen gebunden. Entscheidend sind die laufenden Kosten nach Ablauf der Aktion.

Wie Einlagensicherung und moderne Überweisungen funktionieren

Guthaben auf Girokonten fallen grundsätzlich unter die gesetzliche Einlagensicherung. Nach Angaben der BaFin sind Einlagen bis 100.000 Euro pro entschädigungsfähigem Einleger und Bank geschützt. In bestimmten gesetzlich geregelten Lebenssituationen kann vorübergehend ein höherer Schutz gelten.

Bei einem Gemeinschaftskonto bezieht sich die gesetzliche Grenze grundsätzlich auf jeden entschädigungsfähigen Kontoinhaber. Mehrere Marken können jedoch dieselbe Banklizenz nutzen. Wer größere Guthaben verteilt, sollte deshalb nicht nur den Markennamen, sondern auch das kontoführende Kreditinstitut und das zuständige Sicherungssystem prüfen.

Seit dem 9. Oktober 2025 müssen Zahlungsdienstleister im Euroraum auch das Senden von Echtzeitüberweisungen ermöglichen, soweit sie gewöhnliche Euro-Überweisungen anbieten. Zusätzlich wird bei Überweisungen der angegebene Empfängername mit der IBAN abgeglichen. Das Ergebnis kann eine Übereinstimmung, eine nahezu passende Angabe oder eine Abweichung anzeigen.

Die Empfängerüberprüfung ist ein zusätzlicher Schutz, ersetzt aber nicht die Kontrolle des Zahlungsgrundes und der Kontodaten. Sie findet im Onlinebanking statt. Aufforderungen per SMS, E-Mail oder Telefon, angeblich für diese Prüfung Zugangsdaten mitzuteilen, sind verdächtig.

Wie ein Kontowechsel sicher vorbereitet wird

Das Zahlungskontengesetz verpflichtet Banken zur gesetzlichen Kontenwechselhilfe. Auf Ermächtigung des Kunden tauschen das bisherige und das neue Institut Informationen über Daueraufträge, Lastschriften und regelmäßige Zahlungseingänge aus. Viele Banken bieten zusätzlich einen digitalen Wechselservice an.

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Der Wechsel sollte trotzdem kontrolliert werden. Nicht jeder Zahlungspartner reagiert sofort. Rückerstattungen können noch auf dem alten Konto eingehen. Jahresbeiträge werden manchmal nur einmal im Jahr abgebucht und erscheinen deshalb nicht in einem kurzen Umsatzzeitraum.

  • Neues Konto eröffnen und Funktionsfähigkeit der Karten prüfen.
  • Gehalt, Rente oder Sozialleistungen auf die neue IBAN umstellen.
  • Vermieter, Energieversorger, Versicherungen und Telefonanbieter informieren.
  • Daueraufträge und Lastschriftmandate kontrollieren.
  • Altes Konto für eine Übergangszeit mit ausreichendem Guthaben weiterführen.
  • Erst nach vollständiger Kontrolle die Kündigung veranlassen.

Für Einwohner von Stuttgart ergibt sich damit keine pauschale Siegerbank. Filialkunden profitieren oft von Sparkassen, Genossenschaftsbanken oder privaten Geschäftsbanken mit erreichbaren Standorten. Digital orientierte Kunden finden bei Direktbanken häufig schlanke Kontomodelle. Wer Bargeld benötigt, viel reist oder ein Gemeinschaftskonto führt, sollte die entsprechenden Leistungen stärker gewichten als die bloße Kundenzahl.

Wichtigste Punkte zum Merken

  • Sparkassen weisen die größte veröffentlichte Zahl privater Girokonten aus.
  • Genossenschaftsbanken betreuen zusammen mehr als 30 Millionen Kunden.
  • ING und DKB gehören zu den besonders reichweitenstarken Direktbanken.
  • Kunden-, Mitglieder- und Kontenzahlen sind nicht direkt vergleichbar.
  • Ein Konto ohne Grundgebühr kann kostenpflichtige Zusatzleistungen enthalten.
  • Girocard, Debitkarte und Kreditkarte erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
  • Einlagen sind grundsätzlich bis 100.000 Euro pro Einleger und Bank geschützt.
  • Die gesetzliche Kontenwechselhilfe erleichtert den Anbieterwechsel.
  • Der BaFin-Kontenvergleich bietet eine neutrale Marktübersicht.

FAQ

Welche Bank wird in Deutschland am häufigsten genutzt?

Nach der veröffentlichten Zahl privater Girokonten besitzen die Sparkassen die größte Reichweite. Für 2025 wurden vorläufig rund 42,52 Millionen private Girokonten ausgewiesen. Eine vollständige Rangliste aller einzelnen Banken gibt es nicht.

Ist ein Girokonto in Deutschland kostenlos?

Einige Kontomodelle verzichten auf eine monatliche Grundgebühr. Das kann an Bedingungen wie einen regelmäßigen Geldeingang oder ein bestimmtes Alter geknüpft sein. Karten, Bargeldeinzahlungen und weitere Leistungen können trotzdem kostenpflichtig bleiben.

Was ist für Stuttgart besser, Filialbank oder Direktbank?

Eine Filialbank passt zu Kunden, die Beratung, Bargeldeinzahlungen oder persönlichen Service benötigen. Eine Direktbank eignet sich eher für Menschen, die ihre Bankgeschäfte vollständig digital erledigen. Die tatsächlichen Jahreskosten sollten in beiden Fällen verglichen werden.

Kann eine Bank die Kontoeröffnung ablehnen?

Ein gewöhnliches Girokonto kann nach den Annahmekriterien der Bank abgelehnt werden. Für Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Europäischen Union besteht unter den gesetzlichen Voraussetzungen grundsätzlich ein Anspruch auf ein Basiskonto.

Sind Girocard und Debitkarte dasselbe?

Die Girocard ist ein deutsches Debitkartensystem. Visa Debit und Mastercard Debit sind ebenfalls Debitkarten, nutzen jedoch internationale Kartensysteme. Bei allen Varianten wird das Konto zeitnah belastet, die Akzeptanz kann sich aber unterscheiden.

Wie sicher ist das Geld auf einem Girokonto?

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt grundsätzlich bis zu 100.000 Euro pro entschädigungsfähigem Einleger und Bank. Bei mehreren Konten innerhalb derselben Banklizenz werden die geschützten Einlagen zusammen betrachtet.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken erreichen in Deutschland besonders viele Menschen. Direktbanken wie ING und DKB haben zugleich eine große digitale Kundenbasis. Eine Bank sollte dennoch nicht allein nach ihrer Verbreitung ausgewählt werden. Entscheidend sind Gesamtkosten, Karten, Bargeldzugang, App, Service und persönliche Nutzungsgewohnheiten.

Quelle: BaFin, Deutsche Bundesbank, DSGV, BVR, ING Deutschland und DKB.

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