Gesundheit und Entspannung sind in Deutschland heute vor allem Alltagsthemen. Im Mittelpunkt stehen weniger Leistung, mehr Regeneration, mehr Bewegung im Freien, besserer Schlaf, pflanzenbetonte Ernährung und digitale Unterstützung mit medizinischem Nachweis. Der Druck ist messbar. Der TK-Stressreport 2025 nennt 66 Prozent der Menschen in Deutschland, die sich häufig oder manchmal gestresst fühlen. Der DKV-Report 2025 beschreibt zugleich lange Sitzzeiten, hohe Stressbelastung und den Wunsch nach praktikablen Wegen zu einem gesünderen Alltag. Wer sich grundsätzlich orientieren will, findet dazu auch Hintergründe zur Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis
- Stress, Erholung und Natur als stärkster Alltagstrend
- Bewegung, Wandern und Sportvereine gewinnen an Bedeutung
- Sauna, Therme und Schlaf werden zu festen Wellness-Themen
- Pflanzenbetonte Ernährung und alkoholfreier Genuss prägen den Konsum
- Digitale Gesundheit wächst mit DiGA, Wearables und Online-Terminen
- Die wichtigsten Trends im praktischen Vergleich
- Was Leser vor Kurs, App oder Wellnessangebot prüfen sollten
- FAQ
TK-Stressreport, DKV-Report und Krankenkassenprävention prägen den neuen Gesundheitsalltag
Die beliebtesten Lifestyle-Trends sind deshalb keine Luxusnischen mehr. Spaziergänge, Wald, Gesundheitswandern, Sauna, Schlafrituale, alkoholfreier Genuss, Vereinssport, Präventionskurse und Apps auf Rezept rücken in den Vordergrund. In Städten wie Stuttgart zeigt sich das auch beim Feierabend, bei kurzen Wegen ins Grüne und bei Angeboten für gesundes Leben in Deutschland.
Stressabbau ist der größte gemeinsame Nenner der aktuellen Lifestyle-Trends. Laut Techniker Krankenkasse fühlen sich zwei Drittel der Menschen in Deutschland häufig oder manchmal gestresst. 2013 lag dieser Wert noch bei 57 Prozent. Das macht Entspannung zu einem Massenbedürfnis.
Besonders beliebt sind einfache Routinen, weil sie ohne große Kosten und ohne lange Planung funktionieren. Die TK nennt Spaziergänge und Zeit in der Natur als häufig genutzte Strategien gegen Stress. Auch Hobbys, Familie, Freundschaften, Musik und Kochen spielen eine große Rolle.
Der DKV-Report 2025 verstärkt diesen Befund. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung erfüllt alle untersuchten Empfehlungen für einen rundum gesunden Lebensstil. Gleichzeitig verbringen Menschen in Deutschland im Durchschnitt mehr als zehn Stunden täglich im Sitzen. Das macht kurze Bewegungspausen, aktive Wege und regelmäßige Unterbrechungen des Büroalltags wichtiger.
Die gesetzlichen Krankenkassen reagieren auf diese Lage. Der Präventionsbericht 2025 des GKV-Spitzenverbandes zeigt für das Berichtsjahr 2024 gestiegene Ausgaben für Prävention und Gesundheitsförderung. Wichtige Themen sind Bewegung, psychische Ressourcen, Gesundheitskompetenz und Ernährung.
Die Entwicklung erklärt, warum Kurse für Rückengesundheit, Stressbewältigung, Yoga, Pilates, Achtsamkeit und Ernährung im Alltag so sichtbar geworden sind. Viele Angebote liegen nicht mehr im klassischen Wellnesshotel, sondern in Volkshochschulen, Vereinen, Betrieben, Gesundheitszentren und digitalen Kursplattformen.
- Stressreduktion wird als Gesundheitsvorsorge verstanden.
- Bewegung soll alltagstauglich sein und nicht nur sportlich wirken.
- Entspannung wird stärker mit Schlaf, Natur und sozialem Kontakt verbunden.
- Prävention findet zunehmend in Betrieben, Quartieren und Online-Angeboten statt.
Spaziergänge, Wald, Gesundheitswandern und Sportvereine gewinnen an Bedeutung
Bewegung ist in Deutschland wieder breiter geworden. Es geht nicht nur um Fitnessstudio, Leistung oder Marathon. Gefragt sind Spaziergänge, Radfahren, Wandern, Mobilität im Alltag, Reha-orientierte Kurse und moderater Vereinssport. Für den urbanen Alltag passen auch kurze Routen, wie sie bei Spaziergängen in Stuttgart und Umgebung eine Rolle spielen.
Der Deutsche Olympische Sportbund meldet für den organisierten Sport 29,3 Millionen Mitgliedschaften zum Stichtag 1. Januar 2025. Deutschlands rund 86.000 Sportvereine erreichten damit einen neuen Höchststand. Das zeigt, dass Bewegung auch als sozialer Treffpunkt wirkt.
Der neue Bewegungstrend ist niedrigschwellig. Menschen wollen anfangen können, ohne sofort Spezialausrüstung, Leistungsdruck oder komplizierte Mitgliedschaft zu brauchen. Darum passen Walking-Gruppen, Gesundheitswandern und sanfte Kurse so gut in die Zeit.
Der Deutsche Wanderverband hat mit dem DWV-Gesundheitswandern ein Angebot etabliert, das kurze Wanderungen mit Bewegungs- und Entspannungsübungen verbindet. Eine Einheit dauert ungefähr eineinhalb bis zwei Stunden. Das Programm ist als Präventionskurs anerkannt, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Auch Waldbaden hat sich aus der Nische bewegt. Krankenkassen und Gesundheitsportale beschreiben den Aufenthalt im Grünen als Gegenpol zu Bildschirmarbeit, Lärm und Dauererreichbarkeit. Die Techniker Krankenkasse verweist auf Studien, nach denen kurze Aufenthalte im Wald Stressempfinden, Blutdruck und Herzfrequenz positiv beeinflussen können.
Warum Naturangebote heute so stark sind
Der Erfolg von Wald, Park und Spaziergang hat praktische Gründe. Die Angebote sind nah, günstig und flexibel. Sie passen in die Mittagspause, den Arbeitsweg, den Sonntagmorgen und den Familienalltag. In Regionen wie Baden-Württemberg verbinden sich Stadtwald, Weinberge, Flusstäler und Mittelgebirge mit kurzen Freizeitwegen.
Für viele Menschen zählt nicht nur Bewegung. Auch Ruhe, Licht, frische Luft und ein klarer Abstand zum Bildschirm sind entscheidend. Das erklärt den Erfolg von Mikro-Auszeiten. Eine Stunde draußen ersetzt keinen Urlaub, kann aber eine belastete Woche deutlich strukturieren.
Sauna, Therme und Schlaf werden zu festen Wellness-Themen in Deutschland
Wellness wird konkreter. Früher stand oft Verwöhnung im Mittelpunkt. Heute fragen viele Gäste nach Regeneration, Schlafqualität, Wärme, mentaler Entlastung und medizinisch plausiblen Anwendungen. Thermen, Saunen, Kneipp-Angebote und ruhige Hotelkonzepte profitieren davon.
Sauna bleibt dabei ein starkes deutsches Freizeitthema. Der Deutsche Sauna-Bund setzt seit Jahren auf Aufklärung, Qualität und Branchenstandards. Öffentliche Saunen, Thermen und Hotelspas positionieren sich zunehmend als Orte für mentale Erholung. Der Trend passt zur hohen Stressbelastung im Alltag.
Schlaf wird ebenfalls wichtiger. Menschen suchen keine komplizierten Programme, sondern feste Routinen. Dazu gehören geregelte Zeiten, weniger Bildschirmlicht am Abend, ruhige Zimmer, Bewegung am Tag und bewusste Entspannung vor dem Zubettgehen. Schlafhotels und Kurorte greifen dieses Bedürfnis auf, ohne dass daraus ein medizinisches Versprechen werden muss.
Der Wellnessmarkt verschiebt sich von reiner Auszeit zu messbarer Erholung. Gäste achten stärker auf Ruhebereiche, Wasserqualität, Luft, Temperatur, Ernährung, Bewegungskurse und Erreichbarkeit mit Bahn oder Nahverkehr.
Auch der Feierabend verändert sich. After-Work-Angebote in Städten verbinden Essen, Bewegung und soziale Kontakte. Das passt zu Menschen, die nicht noch einen zusätzlichen Termin als Belastung empfinden wollen. Wer den Abend in der Stadt plant, findet Anknüpfungspunkte bei After-Work in Stuttgart.
Thermen und Saunen als kurze Reise
Viele Deutsche nutzen Thermen nicht als Urlaubsersatz, sondern als Tagesprogramm. Das ist besonders in der dunklen Jahreszeit attraktiv. Wärme, Wasser, Ruhe und feste Abläufe schaffen einen Gegenentwurf zum unruhigen Alltag. In Familien, Freundeskreisen und Paaren gilt die Therme auch als planbare gemeinsame Zeit.
Pflanzenbetonte Ernährung, alkoholfreier Genuss und funktionale Produkte prägen den Konsum
Ernährung gehört zu den sichtbarsten Lifestyle-Feldern. Der Ernährungsreport 2025 des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat beschreibt, dass Obst, Gemüse und Milchprodukte bei vielen Menschen regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Zugleich bleibt Fleisch ein Thema, aber nicht mehr für alle täglich.
Der Trendreport Ernährung 2025 des Bundeszentrums für Ernährung und von Nutrition Hub setzt die pflanzenbetonte und flexitarische Ernährung an die Spitze der Trends. 82 Prozent der befragten Fachleute bewerten diesen Trend als steigend. Personalisierte Ernährung, klimafreundliche Ernährung, funktionelle Produkte, Darmgesundheit und alkoholfreie oder alkoholreduzierte Ernährung folgen.
Der wichtigste Punkt ist nicht Verzicht, sondern flexible Umstellung. Viele Menschen wollen mehr Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Nüsse und pflanzliche Alternativen essen, ohne sich sofort dauerhaft vegan oder vegetarisch zu nennen.
Alkoholfreie Getränke sind ebenfalls breiter geworden. Alkoholfreies Bier ist etabliert. Mocktails, alkoholfreier Sekt, alkoholfreier Wein und Kombucha erreichen Gastronomie, Handel und private Feiern. Der Grund ist einfach. Viele Menschen möchten Genuss, Geschmack und soziale Teilnahme, aber weniger Alkohol.
- Pflanzenbetonte Ernährung passt zu Gesundheit, Klima und Alltag.
- Meal Prep spart Zeit und macht gesunde Entscheidungen leichter.
- Alkoholfreie Getränke verändern Bars, Feste und private Einladungen.
- Darmgesundheit, Ballaststoffe und fermentierte Lebensmittel bleiben gefragt.
- Personalisierte Ernährung wächst durch Apps, Sensoren und Beratung.
Digitale Gesundheit wächst mit DiGA, Wearables und Online-Terminen
Digitale Gesundheit ist kein reines Technikthema mehr. Sie ist Teil des Alltags. Schrittzähler, Schlaftracking, Ernährungsapps, Online-Termine, Videosprechstunden und digitale Kursprogramme gehören für viele Menschen zur Selbstorganisation.
Besonders wichtig sind digitale Gesundheitsanwendungen, kurz DiGA. Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung können Ärzte und Psychotherapeuten solche Anwendungen verordnen. Es handelt sich um Apps oder webbasierte Anwendungen, die Krankheiten erkennen, überwachen, behandeln oder lindern sollen. Voraussetzung ist die Aufnahme in das DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.
Der Unterschied zu normalen Wellness-Apps liegt im Nachweis. DiGA müssen Anforderungen an Datenschutz, Benutzerfreundlichkeit und Versorgungseffekt erfüllen. Für Versicherte ist das wichtig, weil digitale Hilfe sonst schnell zwischen Motivation, Marketing und Medizin verschwimmt.
Wearables bleiben beliebt, weil sie einfache Signale liefern. Schritte, Schlafdauer, Puls oder Trainingszeit motivieren viele Menschen. Die Daten ersetzen aber keine Diagnose. Sinnvoll werden sie dann, wenn sie Verhalten sichtbar machen und realistische Ziele unterstützen.
Auch lokale Angebote werden digitaler. Buchungen für Kurse, Schwimmbäder, Saunen, Ärzte, Physiotherapie oder Veranstaltungen laufen immer häufiger online. Dieser Wandel passt zur breiteren Entwicklung, dass digitale Buchungen und Onlinekäufe zum Alltag gehören.
- Bei Gesundheitsapps zuerst prüfen, ob sie medizinisch eingeordnet oder nur ein Lifestyle-Produkt sind.
- Bei Kursen auf Qualifikation, Zielgruppe und Erstattung durch Krankenkassen achten.
- Bei Wearables die Daten als Orientierung sehen, nicht als ärztliche Bewertung.
- Bei Schlaf- und Stressprogrammen auf regelmäßige Anwendung statt schnelle Effekte setzen.
- Bei Beschwerden ärztliche Beratung nutzen und digitale Angebote nur ergänzend einsetzen.
Die wichtigsten Trends im praktischen Vergleich
Die Trends unterscheiden sich deutlich. Manche wirken sofort niedrigschwellig. Andere brauchen Anleitung, Buchung oder medizinische Einordnung. Entscheidend ist, ob das Angebot zum Alltag passt. Nur dann wird daraus eine Gewohnheit.
| Trend | Warum er beliebt ist | Typische Nutzung | Worauf Leser achten sollten |
|---|---|---|---|
| Spaziergänge und Naturzeit | Sofort verfügbar, kostenlos, gut in Pausen einbaubar | Mittagspause, Feierabend, Wochenende | Regelmäßigkeit ist wichtiger als Streckenlänge |
| Gesundheitswandern | Kombiniert Bewegung, Entspannung und Anleitung | Kurse, Gruppen, Präventionsangebote | Anerkennung und Qualifikation prüfen |
| Vereinssport | Bewegung und soziale Kontakte kommen zusammen | Training, Reha-Sport, Breitensport | Probetraining und passendes Niveau wählen |
| Sauna und Therme | Wärme, Ruhe und klare Abläufe fördern Erholung | Tagesbesuch, Wochenende, Kurzurlaub | Bei Vorerkrankungen vorher medizinischen Rat einholen |
| Pflanzenbetonte Ernährung | Passt zu Gesundheit, Nachhaltigkeit und flexiblem Alltag | Meal Prep, Kantine, Einkauf, Familie | Auf Eiweiß, Ballaststoffe und einfache Rezepte achten |
| Digitale Gesundheitsanwendungen | Begleiten Therapie und Selbstmanagement ortsunabhängig | App, Webanwendung, Rezept, Krankenkasse | DiGA-Verzeichnis und ärztliche Einordnung prüfen |
Erholungsampel für den Alltag
Die Erholungsampel zeigt schnell, welcher Gesundheitstrend in welcher Alltagssituation sinnvoll ist. Sie ersetzt lange Vergleiche durch eine direkte Auswahl nach Belastung, Zeit und Energie.
Rot
Der Kopf ist voll.
Jetzt zählt Entlastung, nicht Leistung. Ein kurzer Spaziergang, ruhige Atmung oder zehn Minuten ohne Bildschirm passen besser als ein hartes Training.
Gelb
Der Tag läuft, aber die Energie sinkt.
Jetzt helfen Bewegung im Freien, ein leichter Snack, Wasser und eine klare Pause. Das verhindert, dass Müdigkeit zum Abend hin kippt.
Grün
Der Körper ist bereit für Routine.
Jetzt lohnt sich ein fester Sporttermin, Gesundheitswandern, Meal Prep oder ein längerer Saunabesuch als planbare Regeneration.
Schnellauswahl nach freier Zeit
Ich habe 5 Minuten
Fenster öffnen, aufstehen, Schultern lösen, langsam atmen und den Blick vom Bildschirm nehmen.
Ich habe 20 Minuten
Eine Runde gehen, Treppen nutzen oder eine kurze Yoga- und Dehnroutine einbauen.
Ich habe einen Abend
Sauna, Therme, Vereinssport, ein ruhiges Essen ohne Alkohol oder ein früher Schlafrhythmus sind sinnvoll.
Ich habe ein Wochenende
Waldzeit, Gesundheitswandern, ein Ausflug ins Grüne oder ein klar geplanter Digital-Reset bringen mehr Erholung als ein überfüllter Terminplan.
Was Leser in Stuttgart, Berlin, Hamburg und ländlichen Regionen vor Kurs, App oder Wellnessangebot prüfen sollten
Der beste Trend ist der, der in den Wochenplan passt. In großen Städten zählen kurze Wege, flexible Buchung und gute Erreichbarkeit. In ländlichen Regionen sind Vereine, Wandergruppen, Thermen, Hausarztpraxen und Krankenkassenkurse oft zentrale Anlaufstellen.
Für Stuttgart und die Region spricht die Mischung aus urbanem Alltag, Parks, Wald, Weinbergen und schnellen Ausflugszielen. Wer Stress reduzieren will, muss nicht immer weit fahren. Auch stressarme Ausflüge in der Region Stuttgart können helfen, den Alltag besser zu takten.
Wichtig ist eine nüchterne Prüfung. Ein Angebot sollte verständlich erklären, für wen es gedacht ist, welche Qualifikation dahintersteht und welche Grenzen es hat. Seriöse Anbieter versprechen keine Wunder. Sie beschreiben Ablauf, Dauer, Zielgruppe und Kosten transparent.
Bei gesundheitlichen Beschwerden gilt eine einfache Regel. Wellness ersetzt keine Behandlung. Bewegung, Schlaf, Ernährung und Entspannung können viel unterstützen. Bei Schmerzen, Atemnot, Schwindel, Depressionen, Schlafstörungen oder chronischen Erkrankungen gehört ärztliche Abklärung dazu.
| Angebot | Vor dem Start prüfen | Praktischer Nutzen | Seriöses Zeichen |
|---|---|---|---|
| Präventionskurs | Anerkennung durch Krankenkasse, Kursdauer, Leitung | Strukturierter Einstieg in Bewegung oder Entspannung | Klare Kursbeschreibung und Qualifikation |
| Fitnessstudio | Vertrag, Betreuung, Probetraining, Kündigungsfrist | Regelmäßiges Kraft- und Ausdauertraining | Einweisung und realistischer Trainingsplan |
| Sauna oder Therme | Öffnungszeiten, Ruhezonen, Hygiene, eigene Belastbarkeit | Kurze Erholung mit Wärme und Wasser | Transparente Regeln und geschultes Personal |
| DiGA oder Gesundheitsapp | BfArM-Verzeichnis, Indikation, Datenschutz | Begleitung bei klar definierten Beschwerden | Medizinische Prüfung und nachvollziehbarer Zweck |
| Ernährungsberatung | Qualifikation, Ziel, Krankenkassenfähigkeit | Alltagstaugliche Umstellung ohne extreme Diät | Individueller Plan statt Standardversprechen |
Warum die Trends zusammengehören
Die aktuellen Lifestyle-Trends wirken nicht isoliert. Stress, Sitzen, Schlaf, Ernährung, Bewegung und soziale Kontakte hängen zusammen. Wer nur an einer Stelle ansetzt, merkt oft schnell Grenzen. Wer kleine Änderungen kombiniert, hat im Alltag bessere Chancen.
Ein realistischer Wochenplan kann aus drei kurzen Spaziergängen, einem festen Sporttermin, zwei vorbereiteten Mahlzeiten, alkoholfreien Alternativen am Abend und einer klaren Schlafroutine bestehen. Das ist weniger spektakulär als ein radikales Programm, aber deutlich stabiler.
Auch das soziale Umfeld zählt. Vereinsgruppen, Freundeskreise, Familienroutinen und Kolleginnen oder Kollegen können Gewohnheiten erleichtern. Das erklärt, warum Gesundheit heute stärker mit Gemeinschaft verbunden ist. Passend dazu gewinnen Orte für Begegnung an Bedeutung, wie auch das soziale Leben in Stuttgart zeigt.
Für Verbraucher bleibt entscheidend, nicht jedem Trend hinterherzulaufen. Ein gutes Angebot passt zur eigenen Lebensphase. Berufstätige brauchen andere Lösungen als Familien, Studierende, ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Beschwerden. Die Richtung ist aber klar. Deutschland sucht Entlastung, Bewegung und Orientierung.
Der wichtigste Lifestyle-Trend ist damit kein einzelnes Produkt. Es ist die Rückkehr zu planbarer Regeneration. Spaziergänge, Sportvereine, Wald, Sauna, Schlaf, flexibles Essen und geprüfte digitale Hilfen bilden zusammen einen pragmatischen Gesundheitsstil, der in den deutschen Alltag passt.
Wichtigste Punkte zum Merken
- Stressabbau ist der stärkste Treiber vieler Lifestyle-Trends in Deutschland.
- Spaziergänge, Wald und Gesundheitswandern sind beliebt, weil sie einfach zugänglich sind.
- Sportvereine bleiben ein zentraler Ort für Bewegung und soziale Kontakte.
- Sauna, Therme und Schlafroutinen stehen stärker für Regeneration als für Luxus.
- Pflanzenbetonte und flexitarische Ernährung prägt den Alltag vieler Verbraucher.
- Alkoholfreie Getränke werden in Gastronomie und Handel sichtbarer.
- Digitale Gesundheitsanwendungen unterscheiden sich durch medizinische Prüfung von normalen Apps.
- Seriöse Angebote erklären Zielgruppe, Qualifikation, Grenzen und Kosten transparent.'
Grüne Erholungsorte und Spazierwege in Stuttgart
Für kurze Auszeiten im Alltag bieten Parks, Grünflächen und ruhige Wege in Stuttgart viele Möglichkeiten für Bewegung, frische Luft und Entspannung.
Stuttgart bietet viele nahe gelegene Orte, an denen Spaziergänge, Bewegung und kurze Pausen im Grünen Teil eines gesünderen Alltags werden können.
Karte: Google Maps
FAQ
Welche Lifestyle-Trends sind in Deutschland derzeit besonders beliebt?
Besonders beliebt sind Stressabbau, Spaziergänge, Waldzeit, Gesundheitswandern, Vereinssport, Sauna, Schlafroutinen, pflanzenbetonte Ernährung, alkoholfreier Genuss und digitale Gesundheitsangebote.
Warum ist Naturzeit für viele Menschen so wichtig geworden?
Viele Menschen verbringen lange Zeit sitzend und digital erreichbar. Naturzeit bietet Bewegung, Ruhe, Abstand zum Bildschirm und eine einfache Möglichkeit, Stress im Alltag zu reduzieren.
Sind Gesundheitsapps ein Ersatz für Arztbesuche?
Nein. Gesundheitsapps können unterstützen, ersetzen aber keine Diagnose und keine Behandlung. Bei Beschwerden sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Bei DiGA ist wichtig, dass sie im BfArM-Verzeichnis gelistet sind.
Welche Rolle spielen Krankenkassen bei Präventionskursen?
Gesetzliche Krankenkassen können anerkannte Präventionskurse fördern. Dazu zählen je nach Anerkennung Angebote zu Bewegung, Entspannung, Stressbewältigung und Ernährung.
Ist pflanzenbetonte Ernährung dasselbe wie vegane Ernährung?
Nein. Pflanzenbetonte Ernährung bedeutet meist, mehr Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Nüsse und pflanzliche Produkte in den Alltag einzubauen. Viele Menschen kombinieren das flexibel mit tierischen Lebensmitteln.
Gesundheit und Entspannung in Deutschland werden heute von alltagstauglichen Routinen bestimmt. Besonders stark sind Trends, die Stress reduzieren, Bewegung erleichtern und ohne große Hürden funktionieren. Dazu gehören Spaziergänge, Waldzeit, Gesundheitswandern, Vereinssport, Sauna, Schlafroutinen, pflanzenbetonte Ernährung und geprüfte digitale Gesundheitsangebote. Entscheidend ist nicht der kurzfristige Hype, sondern die regelmäßige Umsetzung im Alltag.
Quelle: Techniker Krankenkasse, DKV-Report 2025, GKV-Spitzenverband, Medizinischer Dienst Bund, Deutscher Olympischer Sportbund, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Deutscher Wanderverband, Bundeszentrum für Ernährung, Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Deutscher Sauna-Bund.